Über mich

Gott wurde mir von Menschen vorgestellt, die ihn anscheinend nicht kannten:

In meiner Kindheit gab es Menschen und Gruppierungen, die mir zu vermitteln versuchten, was Gott sei. Kirche, Schule, nicht mal so sehr das Elternhaus. Natürlich durchlief ich alle Stationen einer katholischen Kindheit, mit Taufe, Erstkommunion und Firmung.

In der Grundschule mit Religionsnoten durch den Pfarrer, die sich aus der Häufigkeit der Kirchenbesuche und/oder ob man als Ministrant tätig war, resultierten. So ergab sich für mich kein Gefühl tiefer Zufriedenheit, sondern nur drängende Fragen, die man mir entweder garnicht oder nur unzufriedenstellend beantworten konnte oder wollte. Warum sollte ich zum Beispiel nicht würdig sein, mit Gott unter einem Dach zu leben? Warum sollte ich eine Erbsünde tragen? …

Als kleiner Junge stand ich abends unterm freien Himmel, blickte zu den Sternen und fragte mich, woher ich wohl komme.

Später, als Teenager ging ich auf Konfrontation mit der katholischen Kirche, habe viel in der Bibel gelesen, um mir ein eignes Bild zu machen. Im Laufe der Zeit schwor ich allem Glauben ab, führte hitzige Diskussionen mit Religionslehrern, die anscheinend froh gewesen waren, dass sich irgendeiner Schüler für ihren Unterricht interessierte, auch wenn es nur der „Atheist“ war. Später kam ich mit „östlichen“ Glaubensrichtungen in Kontakt, nicht in indischen oder nepalesichen Ashrams, sondern über Meditations-Bücher und -Seminare.

Später arbeitete ich selbst als Meditationslehrer und schrieb als Co-Autor an Büchern mit.

Mittlerweile bin ich angekommen, wo mein Selbst ist … in meinem Herzen.